Wortschatz – Die Tiere

For millennia, human beings have interacted with animals. Sometimes those interactions
were predatory—with either the human or the animal being predator or prey.

das Raubtier – predator
die Beute – prey

As humans and animals began to trust one another, and as they discovered
a mutual benefi t in serving one another, animals were invited into human homes
and became part of the family group. Th ese domesticated animals warned the
family of intruders, helped protect the family from invaders, and oft en became an
important element of the hunt.
Today, many families reside with pets that are oft en treated like humans and
are truly members of the family.

Die Haustiere

Some of the most common Haustiere (pets) are as follows:

der Hund – dog
die Hündin – female dog
das Hündchen – puppy
der Kater – tomcat
die Katze – cat
das Kätzchen – kitten
das Kaninchen – rabbit
die Maus mouse
die Ratte – rat
der Hamster – hamster
der Igel – hedgehog
die Schlange – snake
der Kanarienvogel – canary
der Papagei – parrot

Pets come in all kinds of sizes, shapes, and colors. Let’s describe some of them:
Wie groß ist Ihr Hund? – How big is your dog?
Mein Schäferhund ist sehr groß und wiegt 30 Kilo. – My German shepherd is very big and weighs 30 kilograms.
Mein Dackel ist klein und wiegt 6 Kilo. – My dachshund is small and weighs 6 kilograms.

Wie groß ist Ihre Katze? – How big is your cat?
Meine Perserkatze ist sehr klein und wiegt nur 4 Kilo. – My Persian cat is very little and weighs only 4 kilograms.
Meine Tigerkatze ist ziemlich klein und wiegt 5 Kilo. – My tabby cat is rather small and weighs 5 kilograms.
Sind Hamster dick oder dünn? Hamster sind dick. – Are hamsters fat or thin? Hamsters are fat.
Haben Igel ein dunkles oder ein helles Fell? – Do hedgehogs have dark or light fur?
Igel haben ein dunkles Fell. – Hedgehogs have dark fur.
Sind Schlangen lang oder kurz? Schlangen sind lang. – Are snakes long or short? Snakes are long.
Welche Farbe hat Ihr Kaninchen? – What color is your rabbit?
Mein Kaninchen ist weiß. – My rabbit is white.
Welche Farbe hat Ihre Maus? – What color is your mouse?
Meine Maus ist grau. – My mouse is gray.
Welche Farbe hat Ihre Ratte? – What color is your rat?
Meine Ratte ist schwarz. – My rat is black.
Welche Farbe hat Ihr Kanarienvogel? – What color is your canary?
Mein Kanarienvogel ist gelb. – My canary is yellow.
Welche Farbe hat Ihr Papagei? – What color is your parrot?
Mein Papagei ist grün und rot. – My parrot is green and red.
Welches Haustier ist braun? – What pet is brown?
Hunde sind braun. – Dogs are brown.

Das Nutzvieh

Some of the important Nutzvieh (farm animals) follow:
das Pferd – horse
die Kuh – cow
der Esel – donkey
das Schwein – pig
das Schaf – sheep
die Ziege – goat
die Ente – duck
die Henne – hen
die Gans – goose
das Huhn – chicken

Th ese animals can be found on der Bauernhof (farm). A small farm is called der kleine landwirtschaftliche Betrieb (or der kleine bäuerliche Betrieb). Although the phrase is long, it is used quite oft en.
An American barn is a place where animals are housed, grain or hay is stored, and farm
equipment tools are kept. German tends to be more specific.
die Scheune – barn (for grain or hay)
der Stall – stable (for housing animals)
der Schuppen – shed (for storing tools and equipment)
Th e word Stall – can be combined with animal names to defi ne a specifi c kind of shelter:
der Hühnerstall – henhouse, chicken coop
der Kuhstall – cow barn, cowshed
der Pferdestall – horse barn

der Schweinestall – pigsty
der Viehstall – cowshed, cattle barn
Th e farmer who tends the animals is der Bauer or der Landwirt. His wife is die Bäuerin or
die Landwirtin. Naturally, they live in das Bauernhaus (farmhouse). Let’s look at some useful
phrases that describe life on a farm:
Der Bauer füttert die Pferde. – The farmer feeds the horses.
Die Bäuerin füttert die Hühner. – The farmer’s wife feeds the chickens.
Der Bauer milkt die Kühe. – The farmer milks the cows.
Die Bauern arbeiten auf dem Feld. – The farmers are working in the fi eld.
Das Vieh wird von dem Landwirt gezüchtet. – The cattle are bred by the farmer.
Die Schweine werden von der Landwirtin gefüttert. – The pigs are fed by the farmer’s wife.
Die Kühe sind jetzt auf der Weide. – The cows are out in the pasture now.
Hinter der Scheune ist ein Teich für die Enten und Gänse. – There’s a shed behind the barn for the ducks and geese.
Hinter dem Bauernhaus ist ein Stall für die Ziegen und Schafe. – There’s a shed behind the farmhouse for the goats and sheep.
Ein junger Schäfer hütet die Schafe. – A young shepherd tends the sheep.
Der Bauer hütet das Vieh. – The farmer tends the cattle.
Die Hennen legen jeden Tag ein Ei. – The hens lay one egg a day.
Th e verb melken (to milk) has an irregular conjugation. Take note of its forms in the following
tenses, which are provided in the third-person singular:
PRESENT – er milkt
PAST – er molk
PRESENT PERFECT – er hat gemolken
FUTURE – er wird melken

Wilde Tiere
Wild animals live everywhere in the world and can be found in lakes and oceans, deserts, mountains,
forests, and jungles. Th eir varieties are numerous, but here are a few familiar examples:
Diese wilden Tiere leben im Wald, im Dschungel oder in der Wüste. – These wild animals live in the forest, the jungle, or the desert.
das Kamel – camel
das Reh – deer, doe
der Affe – ape, monkey
der Bär – bear
der Elefant – elephant
der Hirsch – deer, stag
der Löwe – lion
der Tiger – tiger
der Wolf – wolf
die Löwin – lioness
Diese wilden Tiere leben in Seen oder im Ozean. – These wild animals live in lakes or the ocean.
das Krokodil – crocodile
der Fisch – fish
der Frosch – frog
der Haifi – schshark
der Seehund – seal
der Wal – whale
die Schildkröte – turtle
die Schnecke – snail
Diese Insekten leben überall auf der Erde. – These insects live everywhere on the earth.
das Insekt – insect
der Käfer – beetle
der Schmetterling – butterfly
die Ameise – ant
die Biene – bee
die Fliege – fly
die Motte – moth
die Mücke – gnat, mosquito
die Schabe – cockroach
die Spinne – spider
Let’s look at some sentences with adjectives useful for describing wild animals:

Aff en und Bären sind warmblütige Tiere. – Apes and bears are warm-blooded animals.
Ist ein Frosch ein warmblütiges Tier? – Is a frog a warm-blooded animal?
Nein, ein Frosh ist ein kaltblütiges Tier. – No, a frog is a cold-blooded animal.
Ein Krokodil ist auch ein kaltblütiges Tier. – A crocodile is also a cold-blooded animal.
Viele wilde Tiere sind gefährlich. – Many wild animals are dangerous.
Tiger und Löwen sind gefährlich. – Tigers and lions are dangerous.
Viele wilde Tiere sind harmlos. – Many wild animals are harmless.
Ein Schmetterling ist harmlos. – A butterfl y is harmless.
Einige Tiere und Insekten sind giftig. – Some animals and insects are poisonous.
Einige Schlangen sind gift ig. – Some snakes are poisonous.
Eine Klapperschlange ist giftig. – A rattlesnake is poisonous.
Eine Spinne kann gift ig sein. – A spider can be poisonous.

A1 Themen – Meine Mutter

Meine Mutter ist eine hübsche Frau:
sie hat schöne blonde Haare und hellblaue Augen. Sie ist nicht mehr sehr jung, hat aber eine sehr gute Figur und sieht immer
sehr attraktiv aus. Mir gefällt nicht nur ihr Äußeres, sondern
auch ihr Charakter, ihr ganzes Wesen. Sie ist offenherzig, gutmütig, ehrlich
und immer gerecht. Sie ist eine hochqualifizierte Ärztin
und genießt Liebe und Vertrauen ihrer Kollegen und Patienten.
Obwohl sie fast den ganzen Tag im Krankenhaus verbringt, findet sie Zeit
für ihre Familie, und vor allem für uns Kinder. Sie kümmert sich ständig um uns:
näht und reinigt unsere Kleidung, kocht für uns schmackhaftes Essen
und passt darauf, dass wir die Schule nicht versäumen und unsere Schularbeiten
rechtzeitig machen. Es gibt keine Auseinandersetzungen
zwischen uns Kindern und der Mutter. Sie versteht uns gut und ist immer bereit
uns zu helfen, wenn wir irgendwelche Probleme haben.
Wenn sie uns etwas verspricht, hält sie immer das Wort.
Mutter ist unsere beste Freundin. Sehr gern spielt sie mit uns Tennis
und Volleyball und im Winter machen wir eine richtige Schneeballschlacht.
Meine Mutter ist sportlich und ist immer munter und gesund.
Wenn meine Eltern im Sommer Urlaub und wir Kinder Ferien haben, unternehmen
wir Wanderungen und Reisen. Mutter sitzt zusammen mit uns am Lagerfeuer
und singt lustige Lieder. Sie hat gute klangvolle Stimme und wir hören uns immer gern ihren Gesang an.

Sie hat Musik gern und spielt selbst ein wenig Klavier. Sie gibt uns gute Ratschläge, wenn wir uns den künftigen Beruf wählen, der
unserer Neigung entspricht. Ich liebe meine Mutter sehr und kann mein Leben ohne sie nicht vorstellen.

Fragen zum Text

1.Wie sieht Ihre Mutter aus?

2.Welche ihre Charaktereigenschaften gefallen Ihnen besonders gut?

3.Welche Arbeit erfüllt ständig Ihre Mutter?

4.Wem trauen Sie Ihre Probleme?

5.Welches Hobby hat Ihre Mutter?

Verben mit Präpositionen

abhängen von + D Ob wir fahren, hängt vom Wetter ab.
achten auf + A Bitte achte auf den neuen Mantel.
anfangen mit + D Ich fange mit der Übung an.
ankommen auf + A Es kommt auf den richtigen Preis an.
antworten auf + A Bitte antworten Sie heute auf den Brief.
sich ärgern über + A Wir ärgern uns über den Regen.
aufhören mit + D Er hört um 17.00 Uhr mit der Arbeit auf.
aufpassen auf + A Ein Babysitter passt auf kleine Kinder auf.
sich aufregen über + A Deutsche regen sich über Unpünktlichkeit auf.
ausgeben für + A Frauen geben viel Geld für Schuhe aus.
sich bedanken bei + D Ich bedanke mich herzlich bei dir.
sich bedanken für + A Martin bedankt sich für das Geschenk.
beginnen mit + D Wir beginnen pünktlich mit dem Deutschkurs.
sich bemühen um + A Karla bemüht sich um eine Arbeit.
berichten über + A Der Reporter berichtet über die Wahlen.
sich beschäftigen mit + D Ich beschäftige mich gern mit Pflanzen.
sich beschweren bei + D Der Gast beschwert sich beim Kellner.
bestehen aus + D Eheringe bestehen aus Gold.
bestehen auf + A Ich bestehe auf sofortige Bezahlung des Autos.
sich beteiligen an + D Viele Studenten beteiligen sich an den Streiks.
sich bewerben bei + D Er bewirbt sich bei einer Bäckerei.
sich bewerben um + A Sie bewirbt sich um eine Stelle als Sekretärin.
sich beziehen auf + A Meine Frage bezieht sich auf Ihr Angebot.
bitten um + A Der Redner bittet um Aufmerksamkeit.
danken für + A Sam dankt für Ritas Hilfe.
denken an + A Maria denkt oft an den Urlaub.
diskutieren über + A Das Kabinett diskutiert über eine neue Steuer.
einladen zu + D Ich lade dich zu meinem Geburtstag ein.
sich entscheiden für + A Frauen entscheiden sich gern für Gold.
sich entschließen zu + D Karl entschließt sich zu einem Studium.
sich entschuldigen bei + D Mia entschuldigt sich bei ihrem Mann.

sich entschuldigen für + A Ich entschuldige mich für das Verhalten meiner Tochter.
erfahren von + D Heute haben wir von dem Bauprojekt erfahren.
sich erholen von + D Von dem Schock muss ich mich erst erholen.
sich erinnern an + A Wir erinnern uns gern an unser erstes Ehejahr.
erkennen an + D Man erkennt Pinocchio an seiner langen Nase.
sich erkundigen nach + D Oma erkundigt sich oft nach meinen Plänen.
erschrecken über + A Die Frau erschrickt über eine Maus.
erzählen über + A Ein Ostberliner erzählt über sein Leben in der ehemaligen DDR.
erzählen von + D Der Bischoff erzählt von der Reise nach Rom.
fragen nach + D Die Journalistin fragt nach den Konsequenzen der Gesetzesänderung.
sich freuen auf + A Kinder freuen sich auf Weihnachten.
sich freuen über + A Jeder freut sich über eine Gehaltserhöhung.
gehen um + A Immer geht es um Geld.
gehören zu + D Das Elsass gehört zu Frankreich.
sich gewöhnen an + A Ich kann mich nicht an den Euro gewöhnen.
glauben an + A Teenager glauben an die große Liebe.
gratulieren zu + D Wir gratulieren dir zum 18. Geburtstag.
halten für + A Ich halte das für keine gute Idee.
halten von + D Kinder halten nicht viel von Ordnung.
sich handeln um + A Bei der Kopie handelt es sich nicht um Originalsoftware.
handeln von + D Märchen handeln von Gut und Böse.
helfen bei + D Kann ich dir beim Tischdecken helfen?
hindern an + D Ein langsamer Fahrer hindert Greta am Überholen.
hoffen auf + A Im März hoffen alle auf warme Frühlingstage.
hören von + D Ich habe seit Sonntag nichts von Piet gehört.
sich informieren über + A Auf der Messe kann man sich über die neue Technologie informieren.
sich interessieren für + A Monika interessiert sich für ein Smartphone.
klagen über + A Frauen klagen häufig über Kopfschmerzen.
kämpfen für + A Die Gewerkschaft kämpft für höhere Löhne.

kommen zu + D In der Besprechung kam es zu einem Streit.
sich konzentrieren auf + A Karl konzentriert sich auf seine Hausaufgaben.
sich kümmern um + A Im Pflegeheim kümmert man sich um alte Leute, die krank sind.
lachen über + A Über einen guten Witz muss man laut lachen.
leiden an + D Jeder fünfte Manager leidet an Burn-out.
leiden unter + A Kaffeetrinker leiden unter Schlafproblemen.
nachdenken über + A Beamte müssen nicht über ihre Rente nachdenken.
protestieren gegen + A Viele Menschen protestieren gegen Atomkraft.
rechnen mit + D Im Januar muss man mit Schnee rechnen.
reden über + A Deine Mutter redet gern über Krankheiten.
reden von + D Großvater redet von den guten alten Zeiten.
riechen nach + D Hier riecht es nach Kuchen.
sagen über + A Brigitte sagt über Dietmar, dass er oft lügt.
sagen zu + D Was sagst du zu meinem neuen Haarschnitt?
schicken an + A Die E-Mail schicke ich dir morgen.
schicken zu + D Der Allgemeinmediziner schickt den Patienten zu einem Spezialisten.
schimpfen über + A Alle schimpfen über den Regen.
schmecken nach + D Muscheln schmecken nach Meerwasser.
schreiben an + A Bitte schreibe noch heute an deine Mutter.
sich schützen vor + D Den Computer des Ministers muss man vor Hackern schützen.
sein für + A Ich bin für die Abschaffung der Kinderarbeit.
sein gegen + A Viele sind gegen Steuererhöhungen.
sorgen für + A Kinder müssen im Alter für ihre Eltern sorgen.
sprechen mit + D Ich spreche noch einmal mit deinem Vater.
sprechen über + A Lass uns über deine Zukunft sprechen.
sterben an + D Zwei Deutsche sind an der Grippe gestorben.
streiten mit + D Ich möchte nicht mit dir streiten.
streiten über + A Die USA und Deutschland streiten über eine neue Strategie.
teilnehmen an + D Nordkorea nimmt an der Fußball-WM teil.
telefonieren mit + D Hast du schon mit dem Arzt telefoniert?

sich treffen mit + D Die Kanzlerin trifft sich täglich mit ihrem Pressesprecher.
sich treffen zu + D Sie treffen sich nur zu einem kurzen Gespräch.
überreden zu + D Kann ich dich zu einem Glas Wein überreden?
sich unterhalten mit + D Der Sänger unterhält sich mit dem Bassisten.
sich unterhalten über + A Die Modedesigner unterhalten sich über die neuesten Trends.
sich verabreden mit + D Heute verabrede ich mich mit einer Freundin.
sich verabschieden von + D Nun wollen wir uns von euch verabschieden.
vergleichen mit + D Vergleichen Sie München mit Berlin.
sich verlassen auf + A Auf mich kann man sich verlassen.
sich verlieben in + A Britta hat sich in das alte Bauernhaus verliebt.
sich verstehen mit + D Daniel versteht sich gut mit seinem Chef.
verstehen von + D Verstehst du etwas von Elektrik?
sich vorbereiten auf + A Karl bereitet sich auf eine Präsentation vor.
warnen vor + D Man hatte ihn vor den hohen Kosten für das alte Auto gewarnt.
warten auf + A In Namibia wartet man lange auf einen Bus.
sich wenden an + A Bitte wenden Sie sich an die Buchhaltung.
werden zu + D Unter null Grad wird Eis zu Wasser.
wissen von + D Ich weiß nichts von neuen Computern für unser Team.
sich wundern über + A Viele Deutsche wundern sich über die plötzlich so hohen Stromkosten.
zuschauen bei + D Kann ich dir bei der Reparatur zuschauen?
zusehen bei + D Willst du mir beim Kochen zusehen?
zweifeln an + D John zweifelt daran, dass sein Sohn die Wahrheit gesagt hat.

Quelle: PONS GmbH

TestDaF – Training Leseverstehen

Leseverstehen 1

Beispiel für Leseverstehen, Aufgabe 1:

Fünf Freunde/Freundinnen und Bekannte von Ihnen interessieren sich für ein neues Auto. Suchen Sie jeweils ein passendes Auto für die Freunde und Bekannten aus. Welches der acht Autos (A-H) würden Sie auswählen? Es gibt jeweils nur eine passende Lösung. Es ist möglich, dass nicht für jeden ein passendes Angebot dabei ist. Markieren Sie in diesem Fall auf dem Antwortbogen das Kästchen „negativ“.

In der Prüfung erhalten Sie nach dieser Aufgabenstellung immer zuerst zwei Beispiele, um Ihnen zu zeigen, was Sie tun müssen. Für ein Beispiel gibt es immer einen passenden Text, das andere Beispiel ist immer negativ:

Beispiele: Sie suchen ein passendes Auto für:

1.Ihre Freundin, die ein kleines, wendiges Auto braucht für die Fahrt zur Arbeit.
Lösung: H

2.Ihren Freund, der unbedingt einen dunkelblauen Mercedes kaufen möchte,
weil sein Vater so ein Auto hatte. Lösung: „negativ“

Tipps

• Bitte verlieren Sie keine wertvolle Prüfungszeit mit dem Durchlesen der Beispiele! Diese Bei­spiele sind nur für solche Prüfungsteilnehmer interessant, die noch nie so eine Prüfung ge­sehen haben. Aber Sie haben sich dieses Vorbereitungsbuch gekauft und Sie wissen, wie die Prüfung aufgebaut ist und was verlangt wird. Sie können also gleich an die richtigen Einzel­aufgaben (Items) gehen.

« Wichtig an den Beispielen ist aber, dass Sie sich die Lösung des richtigen Beispiels merken (hier: Lösung H), denn diesen Text (H) dürfen Sie dann für Ihre Lösungen nicht noch ein­mal verwenden.

Beispiel für die Aufgabenstellung Leseverstehen, Aufgabe 1

Sie suchen ein Auto für:

1.einen Bekannten, der Archäologe ist und auf eine Expedition mitfahren will.

2.ein befreundetes Ehepaar, das mit seinen drei Kindern in Urlaub fahren will.

3.eine ältere Dame, die zwar kein schnelles aber ein ganz sicheres Fahrzeug braucht mit vielen
Extras, speziell für Senioren.

4.einen Freund, der ein kleines Geschäft aufgemacht hat und nun Möbel, Bilder und andere
Haushaltswaren transportieren muss.

5.Ihre Freundin, die gerade den Führerschein gemacht hat und jetzt ein Auto sucht, das nicht
mehr als 1.500,- € kostet.

In der Prüfung sollten Sie sich in diesen Items (Einzelaufgaben) zuerst die wichtigsten Merk­male für die Personen unterstreichen. Wenn Sie anschließend dann die Zeitungstexte durch­lesen, können Sie schnell feststellen, ob ein Text zu den unterstrichenen Merkmalen passt oder nicht.

Übungsschritte

– Welche Merkmale sind in den Personenbeschreibungen Nr. l bis Nr. 5 am wichtigsten?

– Unterstreichen Sie diese wichtigen Textstellen.

– Sehen Sie nun im Lösungsschlüssel nach, ob Sie das Richtige markiert haben.

Nun müssen Sie als nächstes die acht Zeitungstexte durchlesen. Den Text „H“ können Sie dabei auslassen, denn der wurde ja bereits für das Beispiel verwendet und kann nicht mehr drankommen. Damit sparen Sie sich schon wieder einige Minuten der Prüfungszeit.

Tipps

– Sie sollten darauf achten, dass Sie nicht zu viel Zeit mit dem genauen Lesen und Verstehen
verbrauchen. Das ist hier in der Aufgabe l nicht nötig! (Sondern erst in Leseverstehen, Auf­gabe 2.). Im Leseverstehen, Aufgabe l geht es darum, dass Sie die Texte stichpunktartig
lesen; es kommt nicht darauf an, dass Sie alles und jedes Wort genau verstehen.

– Überfliegen Sie die Texte und konzentrieren Sie sich vor allem darauf, ob die Stichwörter,
die Sie sich oben unterstrichen haben, in einem der Texte vorkommen oder ob die Stich­wörter inhaltlich zu einem der Texte passen.

Wenn Sie einen Text gefunden haben, zu dem ein unterstrichenes Stichwort passt, dann haben Sie bereits eine Lösung gefunden. Meistens gibt es in den Prüfungen zu drei Personen auch passende Texte. Zu zwei Personen passt keiner der Texte und Sie notieren auf dem Ant­wortbogen „negativ“.

Übungsschritte
• Lesen / Überfliegen Sie nun die folgenden Texte (außer H) und suchen Sie nach den Stich¬wörtern.
• Ordnen Sie jeder Person einen passenden Text zu. Es gibt zu drei Personen einen passenden Text.
• Notieren Sie die zwei restlichen Personen, zu denen kein Text passt.
• Tragen Sie Ihre Lösungen unten in das Antwortkästchen ein. Kreuzen Sie die richtige Lö¬sung an.
Vergleichen Sie jetzt Ihre Lösungen mit dem Lösungsschlüssel am Ende des Buchs und korrigieren Sie Ihre Ergebnisse.

Beispiel für acht kurze Texte aus Zeitungen und Zeitschriften – Leseverstehen, Aufgabe 1

A Große Oldtimer-Aktion
Sie suchen eine wirkliche Rarität unter den Autos? Dann kommen Sie am Samstag, 25. März, zu uns ins Autohaus Römer, Kantstraße 3. Wir haben von 8 h bis 20 h durch¬gehend für Sie geöffnet. Zum Schauen, Informieren, Probieren und natürlich auch Kaufen. Unser ganz besonderes Angebot ist ein VW Käfer 1200, Baujahr 1965, 130′ km, voll restauriert und in einem Topzustand. Verhandlungsbasis: 6.000,- €. Greifen Sie zu! Wir haben auch sehr schöne Oldies von Mercedes, Chevrolet, Opel, Alfa und Honda im Angebot. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

B Sie suchen das ganz Besondere?
Dann hat AUTO-HALLHUBER vielleicht das passende Auto für Sie. Wollen Sie auffallen? Haben Sie das nötige „Kleingeld“? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Hier wartet schon unser Rolls-Royce „Silver Shadow“ auf Sie. Erstzulassung 1979, muschelgrün, Topzustand. Unser Angebot: 49.000,- €. Außerdem im Angebot: Bentley Continental, Baujahr 2000 und nur 48′ km für 103.000,- €. Außerdem bieten wir zum Schnäppchenpreis einen Lamborghini „Gallardo“ für 110.000,-€.

C Von privat: VW Diesel
Diesel-Transporter, Baujahr ’98, sehr guter Zustand. Er wird ideale Dienste tun, wenn Sie beruflich oder privat viel zu transportieren haben und ein zuverlässiges, Benzin sparendes Auto brauchen. Sehr guter Zustand, TÜV neu, Verhandlungsbasis: 5.900,- €. Rufen Sie mich an unter: 0123/4567891.

D       Neues Familienauto. Der neue Renault Espace wird Ihnen viel Freude machen, wenn Sie Kinder, Hund und Gepäck auf die Reise mitnehmen wollen. Die vielen Extras werden Sie überzeugen: ein- und aufklappbare Bänke, Zeichenablagen für die Kinder, einziehbare Trennwand für den Hund, ein ausgeklügeltes System von Halterungen für viel Gepäck. Außerdem ein brandneues Lüf­tungssystem, das sowohl von der Fahrer- als auch Beifahrerseite aus unabhängig voneinander regulierbar ist. Viele kleine Besonderheiten wie Flaschenhalter, Fläschchenwärmer, Napf­halter usw. usf. werden Sie für dieses Auto begeistern. Große Probieraktion am kommenden Sonntag im Autohaus Kastner, Wolnzach.

E    Unfallwagen preisgünstig. Auto-Dengler bietet seit heute einen besonderen Service: Wir halten zahlreiche Unfallwagen für Sie bereit, zum preisgünstigen Ausschlachten. Brauchen Sie ein schickes Lenkrad, Kolben, eine Motorhaube oder vielleicht eines der hundert anderen Ersatzteile am Auto? Dann kommen Sie zu unserem Unfallwagen-Center und bauen Sie alles aus den Autos aus, was Sie brauchen können. Superpreise! Supergünstig! Das finden Sie in keinem anderen Autohaus!

F Abenteurer aufgepasst!
Am Samstag und Sonntag bietet das Autohaus Segler in Weilheim einen Autospaß der ganz besonderen Art. Wollten Sie immer schon mal mit einem Geländewagen so richtig auf Abenteuer-Tour gehen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir haben ein 100 qm großes Gelände aufgebaut mit allem, was es an Herausforderung für Fahrer und Auto gibt: steilstes Gelände, Wasserschluchten, Geröllpisten und und und … Kommen Sie einfach selbst vorbei und probieren Sie unsere Geländefahrzeuge: VW Touareg, Jeep Cherokee und Land Rover! Sie werden auch von unseren Sonderpreisen begeistert sein!

G Suche Superauto! Zahle bar!
Ich habe eine ganz bestimmte Vorstellung von meinem neuen Auto: Es sollte ein VW Golf sein, knallgelb, Sportlenkrad und superbreite Reifen. Mindestens 105 PS! Und das Auto sollte liebevoll gepflegt worden sein und aus der Garage kommen. Haben Sie so etwas? Dann melden Sie sich bitte unbedingt bei mir. Tel.: 09876/5432 – zahle jeden Preis!

H Frauen-Fahrtraining und Verkaufsshow
Frauen aufgepasst! Am Freitag, 14 h bis 19 h, bietet der Autosalon Sauer in der Aidenbach-straße für alle auto- und fahrbegeisterten Frauen eine besondere Veranstaltung: Probieren Sie in unserem Freigelände unsere Frauenfahrzeuge! Im Angebot haben wir besonders schnittige Modelle, die vor allem für die Stadtfahrt zum Büro, für das schnelle Einparken in kleine Lücken und das Benzin sparende Fahren geeignet sind. Zum Schnäppchenpreis zum Beispiel unser BMW Minicooper in schwarz-gelb. Ein absoluter Hingucker, der Ihnen liegen wird! Kommen Sie vorbei.

Tragen Sie hier Ihre Lösungen ein. Kreuzen Sie an:
1 a b c d e f g h negativ
2 a b c d e f g h negativ
3 a b c d e f g h negativ
4 a b c d e f g h negativ
5 a b c d e f g h negativ

Vergleichen Sie nun Ihre mit dem Lösungsschlüssel

Leseverstehen, Aufgabe l, Seite 11
Untersteichungen in Nr. 1: Expedition, Nr. 2: drei Kinder, Nr. 3: ältere Dame, sicheres Fahrzeug, Se¬nioren, Nr. 4: Geschäft, transportieren, Nr. 5: gera¬de Führerschein, 1.500,-€

Lösung: 1F, 2D, 3 „negativ“, 4C, 5 „negativ“

Leseverstehen, Aufgabe 2

Im Prüfungsteil Leseverstehen, Aufgabe 2 erhalten Sie einen längeren Text aus einer Zeitung, der ungefähr 450 bis 500 Wörter lang ist (das ist eine Druckseite). Zu diesem Text erhalten Sie dann fünf Einzelaufgaben (Items). Zu jedem Item gehören drei sogenannte Multiple-Choice-Aufgaben. Das sind Items, bei denen Sie drei Antworten als Lösungsvorschläge erhalten ([a, b, oder c). Sie müssen sich dann für den Lösungsvorschlag entscheiden, von dem Sie glau­ben, dass er die richtige Antwort enthält.

Beispiel für die Aufgabenstellung Leseverstehen, Aufgabe 2:
Lesen Sie den Text. Entscheiden Sie dann, welche der angebotenen Antworten (a,b oder c) in den Items passt. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.
Um die richtigen Antworten zu finden, müssen Sie den Zeitungstext relativ genau lesen und auch gut verstehen. Es reicht also nicht wie beim Leseverstehen, Aufgabe l, dass Sie den Text nur überfliegen und sinngemäß verstehen. Die Items sind so aufgebaut, dass Sie auch die Details des Textes verstehen müssen, um die richtige Lösung zu finden. Eine gewisse Erleichterung und Orientierung wird dadurch gegeben, dass die Items chronologisch dem Text folgen, das heißt die Fragen folgen dem Ablauf des Textes.

Tipps
« Lesen Sie den Zeitungstext aufmerksam durch, aber achten Sie darauf, dass Sie dafür nicht
zu viel Zeit verbrauchen! (Sie haben für diese Aufgabe insgesamt nur 25 Minuten Zeit.) –
Das Durchlesen sollte nur 10 bis 15 Minuten dauern.
• Denken Sie beim Lesen noch nicht an die anschließenden Fragen. Konzentrieren Sie sich
zuerst nur auf das Lesen und auf den Text.
• Wenn Sie ein Wort oder eine Passage nicht verstehen, geraten Sie nicht in Panik! Lesen Sie
ruhig weiter und versuchen Sie, den Sinn des gesamten Textes zu verstehen.
• Wenn Sie wissen, worum es in dem gesamten Text geht, dann schauen Sie sich noch einmal
die Wörter und Passagen an, die Sie nicht verstanden haben. Man versteht meistens, worum
es geht, wenn man den ganzen Text kennt und verstanden hat.

Übungsschritte
• Lesen Sie sich jetzt den folgenden Zeitungstext durch.
• Markieren Sie die Stellen, die Sie nicht verstehen.
• Wenn Sie den gesamten Text gelesen und den Sinn verstanden haben, dann schauen Sie
sich noch einmal die Stellen an, die Ihnen nicht klar sind.
• Versuchen Sie aufgrund des gesamten Textes auch die Stellen zu verstehen, die Ihnen
zuerst noch nicht ganz klar waren.
• Achten Sie bei diesem ersten Versuch noch nicht auf die Zeit, sondern üben Sie einfach
nur das detaillierte Lesen.

Beispiel für den Lesetext im Prüfungsteil Leseverstehen, Aufgabe 2:

Münchens erstes Baby-Kino

Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Der Papi ist in der Arbeit, die Oma ist unter-wegs, der Babysitter ist nicht greifbar – aber Sie möchten trotzdem einmal schön ins Kino gehen? Dieser kleine Luxus war Müttern mit Babys bisher verwehrt.
Das wird sich jedoch bald ändern:. Am 7. April starten die Forum-Kinos im Deutschen Muse¬um in München das sogenannte BeBiDaBei-Kino: Es wird ein Filmprogramm präsentiert, das speziell für junge Familien und auch für die Großeltern geeignet ist – Babys (bis etwa acht Monate) sind ausdrücklich willkommen!
Niemand ist böse, wenn der kleine Schreihals mal dazwischenplärrt. »Das Konzept kommt aus Schweden und ist dort ein großer Erfolg«, erklärt Prokurist Martin Danner. Damit sich die Babys nicht fürchten, werden Licht und Ton gedämpft. Es gibt eine (Still-)Pause, genug Platz für Kinderwagen, einen Wickelraum und Fläschchenwärmer. Nur jeder zweite Platz wird verkauft, damit die Mütter oder Eltern genug Platz haben, die Babysachen abzulegen oder auch einmal das Baby neben sich auf den Stuhl zu legen.
Nach dem Kino ist noch Zeit für einen Besuch im nahe gelegenen Cafe oder auf einer der Ter¬rassen an der Isar, die direkt am Deutschen Museum vorbeifließt. Das Cafe bietet nach der Baby-Kinovorstellung eine spezielle Babystun-de an, in der die Familien mit ihren ganz klei-nen Kindern besonders herzlich willkommen sind. Auch in dieser Zeit stört sich niemand daran, wenn ein Baby schreit oder sein Fläsch-chen bekommt. Während dieser Babystunde im Cafe herrscht auch strenges Rauchverbot, damit die Babys nicht durch stinkenden Ziga-rettenqualm gestört werden. Und es gibt auch preislich ein sehr akzeptables Angebot: Eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen gibt es an solchen Baby-Kinotagen für 3,50 €.
Zum Start am 7. April wird der Disney-Film »Antarctica« gezeigt. Die Filmauswahl unter-liegt – wie in anderen Kinos auch – den stren-gen Regeln der Altersfreigaben. Es dürfen daher nur Spielfilme und Dokumentarsendun-gen ohne Alters begrenzung gezeigt werden -womit allerdings die meisten Kassenknüller von vornherein entfallen. Der Grund: Selbst ein tief schlafender Säugling darf nicht in einen Film mitgenommen werden, der erst ab sechs Jahren freigegeben ist. Das ist für Martin Dan¬ner kein Problem: »Es gibt genug anspruchs¬volle Spielfilme und Dokumentationen, die unseren Familien mit kleinen Babys gefallen werden.« Und meistens geht es für die Mütter oder die jungen Familien gar nicht so sehr darum, einen spannenden Krimi oder einen Action-Film zu sehen, sondern es geht darum, einfach mal rauszukommen und zusammen mit dem Baby ins Kino oder Cafe gehen zu können, ohne dass sich jemand über den klei¬nen Schreihals aufregt.
BeBiDaBeiKino startet am 7. April und von da ab jeden zweiten Freitag im Monat um 10:30 Uhr. Der Eintritt kostet 6,50 Euro, Babys sind natürlich frei. Reservierungen werden gerne entgegen genommen unter 089/21125200. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.foru

Haben Sie den Text in Ruhe durchgelesen? Haben Sie ihn – zumindest in den meisten Teilen -gut verstanden? Dann können Sie nun an die Einzelaufgaben gehen. Sie erhalten fünf Items und zu jedem dieser Items drei mögliche Antworten. Sie müssen nun entscheiden, welche der Antworten richtig ist und diese ankreuzen .

Tipps
• Gehen Sie immer ein Item nach dem anderen durch. Lesen Sie also nicht gleich alle Items
auf einmal, sondern arbeiten Sie zügig und kontinuierlich ein Item nach dem anderen
durch.
• Phantasieren Sie nicht bei den Antworten, sondern halten Sie sich an das, was Sie im Text
wirklich gelesen haben!
• Verlieren Sie nicht viel Zeit, wenn Sie ein Item überhaupt nicht beantworten können.
Gehen Sie dann einfach zur nächsten Frage und geraten Sie nicht in Panik! Es kann immer
passieren, dass man ein oder zwei Items nicht sofort lösen kann.
• Wenn Sie alle Items beantwortet haben, zu denen Sie die Lösung wissen, dann schauen Sie
sich am Schluss noch einmal das Item oder die Items an, die Sie noch nicht gelöst haben:
Lesen Sie noch einmal die betreffende Passage im Zeitungstext. Und dann gehen Sie ganz
ruhig noch einmal an das Item. Jetzt fällt Ihnen die Lösung sicher ein.
• Wenn Sie aber einmal keine Lösung wissen oder sich nicht sicher sind: Kreuzen Sie auf
jeden Fall ein Ergebnis an, das Ihnen möglich erscheint. Vielleicht haben Sie ja Glück und
das Ergebnis stimmt! Das ist immer noch besser, als gar nichts anzukreuzen.
• Und noch ein Tipp zum Schluss: Denken Sie am Ende dieser Aufgabe 2 nicht mehr zu lange
über Ihre Antworten nach. Das bringt nichts! Die Erfahrung zeigt, dass viele Fehler erst
dann gemacht werden, wenn ein Prüfungsteilnehmer seine Antworten noch einmal „über¬
arbeitet“!

Übungsschritte
• Lesen Sie zunächst das Beispiel durch.
• Beantworten Sie dann eine Frage nach der anderen und kreuzen Sie die Lösung an.
• Vergleichen Sie dann Ihre Lösungen mit dem Lösungsschlüssel am Ende des Buchs.

Aufgaben zum Text „Münchens erstes Baby-Kino“: Beispiel:
0 Das BeBiDaBeiKino gibt es
a seit sieben Jahren.
b seit acht Monaten.
c erst ab 7. April.

6 In das BeBiDABeiKino dürfen nur
a Eltern, die keinen Babysitter haben.
b junge Familien mit Kindern bis acht Monaten.
c Großeltern mit allen ihren Enkelkindern.

7 Was ist das Besondere an dem Baby-Cafe?
a Es ist Tag und Nacht geöffnet.
b Junge Mütter bekommen Beratung beim Wickeln und Fläschchen warm machen.
c Zu einer bestimmten Zeit darf nicht geraucht werden.

8 Was ist das wichtigste Kriterium bei der Filmauswahl?
a Dass der Film möglichst leise ist, um die Babys nicht zu stören.
b Dass es in dem Film um Tiere oder Landschaften geht.
c Dass die Altersbeschränkungen eingehalten werden.

9 die jungen Familien finden das Baby-Kino gut,
a weil sie auf diese Weise zusammen mit dem Baby ins Kino gehen können.
b weil jemand auf das Baby aufpasst, während die Eltern ins Kino gehen.
c weil es im Kino Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis gibt.

10 Im Baby-Kino werden
a Krimis gezeigt.
b viele Dokumentationen gezeigt.
c nur Kassenknüller gezeigt.

Kreuzen Sie hier Ihre Lösungen an und vergleichen Sie Ihre Lösungen.

6 a b c 9 a b c
7 a b c 10 a b c
8 a b c

Lösung: Leseverstehen, Aufgabe 2
6b, 7c, 8c, 9a, l0 b

Leseverstehen, Aufgabe 3
(Zeit: 25 Minuten)
Im Prüfungsteil Leseverstehen, Aufgabe 3 müssen Sie erkennen, welche Meinung ein Autor oder eine Autorin zu einem bestimmten Thema hat. Sie erhalten zuerst einen Zeitungstext, in der eine bestimmte Person ihre Meinung zu einem Thema schreibt. Dieser Text ist ungefähr 300 Wörter lang (eine knappe Druckseite).
Danach müssen Sie fünf Items beantworten. In diesen Items werden fünf Aussagen gemacht und Sie sollen entscheiden, welche Meinung der Autor oder die Autorin zu dieser Aussage hat. Sie haben dabei nur die Auswahl zwischen (a): der Autor/die Autorin hat eine positive Meinung zu der Aussage oder (b): der Autor/die Autorin hat eine negative oder skeptische Meinung zu der Aussage. Bei jeder Frage müssen Sie also ankreuzen, ob der Autor eine positive oder eine negative Meinung zu einem bestimmten Thema hat.
In dieser Aufgabe 3 ist es wichtig, dass Sie nur die Meinung ankreuzen, die der Autor oder die Autorin zu einem Thema hat. Es geht nicht darum, wie Sie selbst über ein Thema denken. Lassen Sie sich also nicht verführen! Gerade wenn es um ein Thema geht, an dem Sie selbst sehr interessiert sind, ist die Gefahr groß, dass Sie das ankreuzen, was Sie selbst meinen, und nicht das, was der Autor meint. Also: Konzentrieren Sie sich nur auf den Text und be¬antworten Sie die Fragen nur nach dem, was Sie im Text gelesen haben.

Tipps
• Lesen Sie zuerst konzentriert und in Ruhe den Text.
• Konzentrieren Sie sich dabei nur auf die Meinung, die der Autor oder die Autorin hat. Das
muss nicht immer Ihre eigene Meinung sein!
• Kreuzen Sie dann die richtigen Antworten an. Fantasieren Sie dabei nicht! Wählen Sie Ihre
Antwort nur nach dem aus, was Sie auch tatsächlich im Text gelesen haben.
Übungsschntte
• Lesen Sie den folgenden Text durch und beachten Sie dabei, welche Meinung die Autorin
zu dem Thema hat.
• Achten Sie hier im Übungssatz l noch nicht auf die Prüfungszeit. Nehmen Sie sich die Zeit,
die Sie brauchen. (Die genaue Prüfungszeit müssen Sie erst im Übungssatz 3 einhalten!)

Leseverstehen, Aufgabe 3, Zeitungstext

Wo kommt bloß all das Geld her? (von Elke Michel)

Wenn man Leute fragt, wen sie als Kind denn so bewunderten, nennen sie oft Menschen mit gefährlichen Jobs: Rennfahrer, Krokodilzüchter, Comicfiguren. Doch meine persönlichen Helden waren noch viel mutiger: Bankange-stellte! Wenn man zu Hause kein Geld mehr hat, so hatte ich das als Kind beobachtet, dann geht man zur Bank und der Banker gibt einem neues.
Meine Eltern, meine Großeltern, unsere Nach-barn: Ständig holte sich jemand Geld. Und kein Schwein schien sich je zu fragen, wie die Banker eigentlich immer wieder Nachschub für uns alle organisierten. Ich aber wusste es – in meinen Kinderbüchern stand nämlich genau, wie man Geld beschafft: Man muss in einen gruseligen Zauberbrunnen springen (»Frau Holle«) oder dem Teufel sein Lachen abtreten (»Timm Thaler«). Oder einem Zwerg, der vor lauter Dreck am Stecken nicht mal seinen Namen verrät, das erstgeborene Kind überlas-sen (»Rumpelstilzchen«). Und wenn man sich mal nicht mit Teufeln, Hexen oder Giftzwer-gen herumschlagen darf, muss man nachts nur mit einem Nachthemdchen bekleidet in den Winterwald (»Sterntaler«). Wenn wir also morgens in die Bank kamen, hatte so ein Bankangestellter bereits eine Hor¬rornacht im Dienste der Geldbeschaffung hin¬ter sich. Ich weiß nicht, wie Sie das sehen: Ich jedenfalls fand es da schon sehr undankbar, dass meine Eltern sich mitunter auch noch be¬klagten, wenn der Banker uns mal nicht ganz so viel Geld mitgebracht hatte. Sollten sie doch froh sein, dass er all diese Gefahren für uns auf sich nahm!
Mittlerweile bin ich erwachsen geworden, und ich weiß natürlich, dass Bankangestellte gar nicht so mutig sind. Vor Jahren fragte ich mal bei meiner Bank nach einem Kredit. »Bei Ihren Zinsen«, rutschte es mir im Gespräch spontan heraus, »da vergeht einem aber das Lachen!«
Und übrigens sollte man eine Journalistin, die von Geld keine Ahnung hat, lieber nicht um einen Text über Finanzberufe bitten. Die Ge-fahr, dass sie einem sonst nur Märchen erzählt, ist doch beträchtlich hoch.

Wenn Sie den Text gelesen haben, dann folgen in der Prüfung die Einzelaufgaben (Items) dazu. Sie sollen jetzt zu fünf Fragen feststellen, ob die Autorin dazu eine positive oder negative/skeptische Meinung hat. Lesen Sie nun die Aufgabe und das Beispiel durch und versuchen Sie dann, die Fragen zu be­antworten.

Beispie! für die Aufgabenstellung Leseverstehen, Aufgabe 3:

Stellen Sie fest, wie die Autorin des Textes folgende Fragen beurteilt: [a| positiv oder [F| negativ bzw. skeptisch. Markieren Sie Ihre Lösungen.

Beispiel:
0 Wie beurteilt Elke Michel die Themen in den meisten Märchen?
Wie beurteilt Elke Michel:
11 als Kind die Bankangestellten?
12 als Kind die Situation, wenn man zu Hause kein Geld mehr hatte?
13 das Verhalten ihrer Eltern gegenüber den Bankangestellten?
14 in ihrer Kindheit den Mut von Bankangestellten?
15 das Verhalten der Bank, wenn man einen Kredit braucht?

Kreuzen Sie hier Ihre Lösungen an:

11a b c 12 a b c 13a b c 14 a b c 15 a b c

Vergleichen Sie nun Ihre Lösungen mit dem Lösungsschlüssel
Leseverstehen, Aufgabe 3
11 a, 12a, 13b, 14a, 15b

Fortsetzung folgt…

Wirtschaftliche Themen – TestDaF – DSH – FSP

Studie: Deutschland sichert Jobs auch im Ausland

Belastet Deutschlands wirtschaftliche Stärke andere Länder? Kritiker – allen voran US-Präsident Donald Trump – werfen das dem Export-Weltmeister hartnäckig vor. Eine neue Studie will das nun aber entkräften. Sie rechnet vor: Die deutsche Wirtschaft schafft auch Jobs im Ausland.
Eine starke Nachfrage in Deutschland bremse nicht die Entwicklung in den Nachbarländern, sondern sei eine wichtige Triebfeder für deren Wachstum, argumentiert das Gutachterinstitut Prognos in einem am Freitag veröffentlichten Papier. Demnach sichert die Stärke der deutschen Wirtschaft in den übrigen Staaten der Europäischen Union fast 4,8 Millionen Jobs.
Anlass des Gutachtens ist die langjährige Kritik am deutschen Leitungsbilanzüberschuss, der sich auch US-Präsident Donald Trump angeschlossen hat. Auftraggeber war die Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (vbw).
Vor allem Nachbarländer profitieren
In der Studie heißt es, Deutschland habe 2015 aus der EU Güter im Wert von fast 620 Milliarden Dollar importiert. Eine Verschlechterung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit hätte zur Folge, dass die Wirtschaftsleistung in der gesamten EU bis 2023 um 36 Milliarden Euro niedriger ausfallen könnte. „Unsere Studie entkräftet die Mär von der angeblich für unsere Nachbarstaaten schädlichen deutschen Wettbewerbsfähigkeit“, sagte vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

ARTIKEL

Von der deutschen Industrie und Importnachfrage profitieren demnach vor allem die Nachbarländer. Hauptlieferanten seien die Niederlande, Frankreich und Belgien, gefolgt von Italien, Polen und Tschechien. Der Großteil der Importe entfällt auf den Bedarf der Industrie, 28 Prozent sind Konsumgüter. Allein in Polen hängen laut Studie 890.000 Arbeitsplätze von der deutschen Nachfrage ab, mehr als in jedem anderen EU-Staat. Aber auch in Ländern wie Tschechien, den Niederlanden oder Österreich machten Aufträge der deutschen Wirtschaft zwischen sieben und acht Prozent der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung aus. Damit sorgten deutsche Unternehmen „jeweils für hunderttausende Arbeitsplätze“, so Brossardt.
Er forderte, „die Scheindiskussion um angebliche negative Effekte des deutschen Leistungsbilanzüberschusses zu beenden.“ Eine schwächere deutsche Wirtschaft und Industrie würde kein anderes Land stärker machen – und damit niemandem nützen.

Rezession

Als Rezession wird jene Konjunkturphase bezeichnet, in welcher ein wirtschaftlicher Abschwung stattfindet. Betrachtet man den Konjunkturzyklus kann man diesen in vier Phasen untergliedern. Zu Beginn eines gewöhnlichen Konjunkturzyklus steht der Aufschwung. Diese Phase ist vor allem von steigender Produktivität und einer sinkenden Arbeitslosigkeit geprägt. In der zweiten Phase kommt es zur Hochkonjunktur. In einer Hochkonjunktur ist normalerweise eine Vollbeschäftigung anzutreffen. Die Hochkonjunktur läuft solange, bis es zu einer Überhitzung kommt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo die steigende Nachfrage aufhört – in der Volkswirtschaft wird dieser Punkt als Marktsättigung definiert.
Als dritte Phase des Konjunkturzyklus findet ein Abschwung statt. Je nach Ausprägung des Abschwunges kann dieser als Rezession bezeichnet werden. Man spricht erst von einer Rezession, wenn die Wirtschaftsleitung eines Landes in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen sinkt. Die Wirtschaftsleistung eines Landes wird anhand des Bruttoinlandsproduktes gemessen. Sinkt das Bruttoinlandsprodukt somit in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen muss man von einer Rezession sprechen. In einer Rezessionsphase geht die Nachfrage nach Gütern / Dienstleistungen zurück. Dies bewirkt überfüllte Lager und negative Wirtschaftsprognosen. Die Menschen halten sich beim Konsum und den Investitionen zurück, sie werden ganz einfach vorsichtiger, da sie nicht wissen was die Zukunft bringt. Mit dem wirtschaftlichen Rückgang steigt die Arbeitslosigkeit – somit befindet man sich in einem Teufelskreis.
Die Staaten versuchen mithilfe der Zentralbanken gegen die Rezessionsphase anzukämpfen. Dies geschieht in der Regel durch eine expansive Geldpolitik. Wenn der Staat nicht gegen die Rezession ankämpft kommt es zu einer Depression (vierte Phase). Eine Depression stellt das Konjunkturtief im Konjunkturzyklus dar. Wie so eine Phase aussehen kann hat man in den 1930 und 1940 Jahren in den USA erlebt. In einer Depression herrscht eine hohe Arbeitslosigkeit bzw. der Wohlstand geht zurück. Auf der anderen Seite stellt dies jedoch wiederrum die Grundlage für den nächsten Aufschwung dar. Aktuell wird seitens der Staaten bzw. der Zentralbanken alles versucht solch eine Phase zu umgehen. Mithilfe der Geldpolitik versuchen die Staaten den natürlichen Konjunkturzyklus zu umgehen bzw. abzuflachen. Ob dies überhaupt möglich ist, ist stark zu bezweifeln. Durch die damit verbundene ausufernde Höhe der Staatsverschuldung steigt nur das Risiko einer noch stärkeren Phase des Abschwunges. Das Problem wird hierbei nicht gelöst sondern vielmehr einfach in die Zukunft verschoben. Am einfachsten kann man die möglichen Auswirkungen anhand eines Aktienbeispiels erklären: desto höher eine Aktie steigt – desto tiefer kann sie fallen.

TestDaF-Training: Leseverstehen

TestDaF-Training: Leseverstehen – Erfolgreich telefonieren

In vielen Unternehmen sind Kundenkontakte wichtig. Solche Kontakte finden entweder als persönliche Termine oder aber am Telefon statt. Wer als Mitarbeiter erfolgreich telefonieren möchte, der muss sich auf ein solches Telefonat gut vorbereiten. Einige praktische Tipps können dabei helfen.
Um während eines telefonischen Kundengespräches sein Ziel zu erreichen, ist es wichtig, sich schon vor dem Telefonat darauf einzustellen. Denn wenn die eigene Motivation nicht stimmt, wird der Kunde letztlich unzufrieden sein. Um dies zu verhindern, ist es notwendig, schon vor dem telefonieren für sich selbst zu klären, wozu das Gespräch dient (z.B. Kundenpflege, Verkauf, Kundengewinnung), was man zur Erreichung seines Zieles benötigt und wie das Gespräch im Einzelnen ablaufen soll. Schon vor dem Telefonat sollte man sich also eine Strategie zurechtlegen. Dadurch ist man gut vorbereitet, hat sich motiviert und ist innerlich positiv eingestellt.
Wer erfolgreich telefonieren möchte, der hat bereits durch die Begrüßung des Kunden die Möglichkeit, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Im Idealfall spricht man ruhig und deutlich. Nicht umsonst gilt die Stimme als eine der wichtigsten Visitenkarten bei Geschäftsterminen.
Nach einer freundlichen Begrüßung des Kunden ist es natürlich wichtig, seinen Namen zu nennen, sich als Mitarbeiter seines Unternehmens vorzustellen und eventuell noch darauf hinzuweisen, dass der Anruf vom Kunden gewünscht war. Dadurch weiß der Kunde, mit wem er es zu tun hat und kann den Anrufer schneller einordnen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn man zuerst im Sekretariat eines Kunden landet. Meist verfügt die Sekretärin über einen detaillierten Kalender ihres Vorgesetzten und wird möglichst zügig eine Verbindung herstellen. Ist kein Termin vereinbart, wird man unter Umständen zuerst der Sekretärin den Grund des Anrufes kurz erläutern müssen.
Ist das Gespräch vom Kunden gewünscht, ist das Telefonat etwas einfacher zu führen, da beide Seiten wissen, worum es geht. Bei einem Erstkontakt gestaltet sich das Gespräch meist etwas komplizierter. In diesem Fall heißt erfolgreich telefonieren, sein Produkt oder seine Dienstleistung so kurz und prägnant vorzustellen, dass der Kunde Interesse daran entwickelt und mehr darüber wissen möchte.
Um einen Kunden für das eigene Produkt zu begeistern, braucht man schlagkräftige Argumente, die verdeutlichen, warum gerade das eigene Produkt für den Kunden von Vorteil ist. Um bei einem geschäftlichen Telefonat gezielt auf Nachfragen antworten zu können, sollte man das eigene Produkt natürlich kennen. Auf diese Weise gewinnt der Kunde den Eindruck, mit einem kompetenten Gesprächspartner zu kommunizieren. Geschäftsleute haben in der Regel einen sehr vollen Terminkalender und erwarten daher von geschäftlichen Telefonaten, dass diese vor allem kurz und zugleich aussagekräftig sind. Wer langatmig versucht, sich selbst und sein Produkt vorzustellen, der wird keinen Erfolg haben. Deshalb ist es unbedingt notwendig, sich kurz zu fassen.
Ist ein Kunde interessiert, sollte man vorschlagen, ein Angebot auszuarbeiten, welches ihm zugeschickt wird. Dann hat er Zeit, sich näher mit dem Produkt auseinanderzusetzen und sich detailliert zu informieren.
Damit man beim nächsten Gespräch nicht noch einmal von vorn beginnen muss, sollte, wenn möglich, gleich ein Rückruftermin vereinbart werden. Sonst landet man unter Umständen wieder bei der Sekretärin. Um dies zu vermeiden, kann man sich, wenn es die Situation zulässt, nach der Durchwahl erkundigen. So hat man beim nächsten Anruf sofort den gewünschten Gesprächspartner am Telefon. Am Ende des Gespräches sollte man sich höflich verabschieden und bedanken.
In Unternehmen gehen jeden Tag zahlreiche Telefonate ein bzw. man muss als Mitarbeiter immer wieder mit Kunden oder anderen Unternehmen telefonieren. Damit dabei keine unnötige Zeit verloren geht, sollte man einige Dinge beachten. Beim Telefonieren Zeit sparen kann man beispielsweise dadurch, dass man exakte Termine für geschäftliche Telefonate ausmacht. Auf diese Weise lassen sich Gespräche genau in den Tagesablauf integrieren. Solche Termine kann man entweder selbst bzw. durch die Sekretärin abklären lassen.
Möchte man jemanden telefonisch erreichen und kann beim ersten Anruf keinen Kontakt herstellen, ist es sinnvoll, entweder bei der Sekretärin oder auf dem Anrufbeantworter des Angerufenen eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf zu hinterlassen. Dabei sollte man seinen Namen, das eigene Unternehmen sowie die eigene Telefonnummer nennen. Zudem ist es hilfreich, den Grund des Anrufes und eine Zeit zu hinterlassen, wann man selbst am besten erreichbar ist. So kann der Angerufene seinerseits entscheiden, welcher Anruf wichtig ist und welchen er zu einem späteren Zeitpunkt tätigen kann.
Mit bestimmten Personen telefoniert man beruflich häufiger, als mit anderen. Um Zeit zu sparen, bietet es sich an, wichtige Telefonnummern zu speichern. So braucht man die entsprechenden Nummern nicht immer wieder neu wählen, sondern muss lediglich die Taste drücken, unter der die Nummer gespeichert wurde. Ideal ist es natürlich, wenn die Sekretärin die entsprechende Telefonverbindung herstellt. Für weniger oft benötigte Telefonnummern könnte man sich entweder ein Adressbuch anlegen bzw. auf seinem Computer eine Kontaktliste erstellen, in der sich sämtliche Geschäftskontakte ohne Mühe finden lassen.
Bei einem Telefonat Zeit sparen lässt sich auch, indem man sich bereits vor dem Gespräch ein paar Notizen macht, die einem helfen, während eines geschäftlichen Telefongespräches alle wichtigen Punkte abzuarbeiten und nichts zu vergessen. Dadurch hält man sich auch nicht zu lange bei unwesentlichen Punkten auf. Trotzdem sollte am Beginn der Austausch von persönlichen Worten nicht zu kurz kommen.
Eine gute Methode, bei einem geschäftlichen Telefontermin Zeit einzusparen, ist das Setzen eines Zeitlimits. Zwar ist es nicht sinnvoll, dem Gesprächspartner dieses Limit mitzuteilen, aber zumindest innerlich sollte der eingeplante Zeitraum für das Telefonat präsent bleiben.
Auf solche Weise kann man Telefonieren zu einem effizienten Instrument Ihrer geschäftlichen Tätigkeit zu machen.

Quelle:

(Aus: www.arbeitstipps.de/erfolgreich-telefonieren-8-praktische-tipps.html#.UFX7H7IaNEY
www.arbeitstipps.de/zeit-sparen-beim-telefonieren-5-tipps.html#.UFX7tLIaNEY)

Wählen Sie die richtige Antwort:

1) Wichtige Kundenkontakte … :
a) finden als persönliche Treffen und nicht als Telefonate statt.
b) finden als Telefonate und nicht als persönliche Treffen statt.
c) finden als Telefonate und als persönliche Treffen statt.

2) Das Gespräch vor dem Anruf zu planen ist wichtig, … :
a) um eigene Strategie zurechtzulegen.
b) um in sich selbst positiv an das Gespräch einzustellen und sich entsprechend zu motivieren.
c) um für sich selbst zu klären wozu man den Kunden anruft.

3) Sich ausführlich vorzustellen spielt eine große Rolle, … :
a) besonders wenn man den Partner nicht direkt erreichen kann.
b) um sicherzustellen, dass der Anruf vom Kunden gewünscht ist.
c) wenn kein Termin vereinbart ist.

4) Man muss sein Produkt kurz und einprägsam präsentieren, um … :
a) den Kunden von eigener Kompetenz zu überzeugen.
b) um beim Kunden den Bedarf nach weiteren Informationen über das Produkt zu wecken.
c) das erste Gespräch mit dem Kunden zu vereinfachen.

5) Das nach dem Gespräch erstellte Angebot … :
a) erweckt beim Kunden das Interesse zum besprochenen Produkt.
b) hilft dem Kunden, das Produkt besser kennenzulernen.
c) hilft, den Rückruftermin zu vereinbaren.

6) Die Telefonate kann man in den Arbeitsplan gut einbinden, … :
a) indem man sie mit der Sekretärin bespricht.
b) indem man geschäftliche Telefonate von allen anderen trennt.
c) indem man bestimmte Zeit für diese Gespräche festlegt.

7) Wenn man den gewünschten Gesprächspartner nicht sofort telefonisch erreicht, … :
a) muss man auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen, dass man ihn später noch einmal anruft.
b) muss man mit der Sekretärin des Gesprächspartners alle geschäftlichen Fragen klären.
c) muss man seine Angaben hinterlassen, um dem Partner die Entscheidung zu überlassen, ob er zurückruft oder nicht.

8) Oft, aber nicht ständig benutzte Telefonnummern muss man … :
a) unter einer Ziffer speichern.
b) in einer Telefonliste speichern.
c) die Sekretärin speichern lassen.

9) Das Telefongespräch muss kurz und deutlich sein, … :
a) aber einen Smalltalk darf man nicht so schnell beenden.
b) und einen Smalltalk darf man auslassen.
c) und einen Smalltalk muss man so schnell wie möglich beenden.

10) Es ist ratsam, ein Zeitlimit für das Telefongespräch zu setzen … :
a) und seinem Partner darüber zu sagen.
b) und es im Kopfe während des Gesprächs zu halten.
c) und nach seinem Ende den Hörer zu legen.

Antworten: 1C 2B 3A 4B 5B 6C 7C 8B 9A 10B

Fünf Generationen auf dem Sofa

A2 Leseverstehen

So ein Foto gibt es nur selten: fünf Generationen auf dem Sofa. Zusammen sind sie 244 Jahre alt: Sandras Ururgroßmutter Maria (94), Sandras Urgroßmutter Adele (74), Sandras Großmutter Ingeborg (50), Sandras Mutter Ulrike (23), Sandra (2).
Zwischen der Ururgroßmutter und Ururenkelin liegen 92 Jahre. In dieser Zeit ist vieles anders geworden, auch die Familie und die Erziehung.

Mit dreißig hatte sie schon sechs Kinder
Maria lebt in einem Altersheim. Trotzdem ist sie nicht allein: eine Tochter oder ein Enkelkind ist immer da, isst mit ihr und bleibt, bis sie im Bett liegt. Maria ist sehr zufrieden – viele alte Leute bekommen nur sehr selten Besuch. Marias Jugendzeit war sehr hart. Eigentlich hatte sie nie richtige Eltern. Als sie zwei Jahre alt war, starb ihr Vater. Ihre Mutter vergaß ihn nie und dachte mehr an ihn als an ihre Tochter. Maria war sehr oft allein, aber das konnte sie natürlich mit zwei Jahren nicht verstehen. Ihre Mutter starb, als sie 14 war. Maria lebte dann bei ihrem Großvater. Mit 17 heiratete sie, es war damals normal. Ihr erstes Kind, Adele, bekam sie, als sie 19 war. Mit 30 hatte sie schließlich sechs Kinder.
Sie wurde nur von dem Kindermädchen erzogen
Adele lebte als Kind in einem gutbürgerlichen Elternhaus. Wirtschaftliche Sorgen kannte die Familie nicht. Nicht die Eltern, sondern ein Kindermädchen erzog die Kinder. Sie hatten auch einen Privatlehrer. Adele konnte sich nie richtig mit den Eltern unterhalten; sie waren ihr immer etwas fremd. Was sie sagten, mussten die Kinder unbedingt tun. Wenn z.B. nachmittags die Mutter schlief, durften die Kinder nicht laut sein und spielen. Manchmal gab es auch Ohrfeigen. Als sie 15 war, kam Adele in eine Mädchenschule. Dort blieb sie bis zur mittleren Reife. Dann lernte sie Kinderschwester, musste aber wegen des Krieges die Ausbildung abbrechen. Eigentlich fand sie es nicht so wichtig, einen Beruf zu haben, denn sie wollte auf jeden Fall lieber heiraten und eine Familie haben. Auf Kinder freute sie sich besonders. Die wollte sie dann aber freier erziehen, als sie selber erzogen wurde; an ihre eigene Kindheit dachte sie schon damals nicht so gerne zurück.
Das Wort der Eltern war Gesetz
Ingeborg hatte ein wärmeres und freundlicheres Elternhaus als ihre Mutter Adele. Sie fühlte sich bei ihren Eltern immer sicher. Aber trotzdem, auch für sie war das Wort der Eltern Gesetz. Wenn z.B. Besuch zu Hause war, dann mussten die Kinder gewöhnlich in ihrem Zimmer sein und ganz ruhig sein. Am Tisch durften sie nur dann sprechen, wenn man sie etwas fragte. Die Eltern haben Ingeborg immer den Weg gezeigt. Selbst hatte sie nie Wünsche gehabt. Auch in ihrer Ehe war es so. Deshalb versucht sie jetzt mit 50 Jahren, selbständiger zu sein und mehr an sich selbst zu denken. Aber weil Ingeborg es früher nicht gelernt hat, ist es für sie natürlich nicht leicht.
Der erste Rebell in der Familie
Ulrike wollte schon früh anders als ihre Eltern leben. Für sie war es nicht mehr normal, das zu tun, was die Eltern sagten. Noch während der Schulzeit zog sie deshalb von zu Hause aus. Ihre Eltern konnten das am Anfang nur schwer verstehen. Mit 21 bekam sie ein Kind, aber den Mann wollte sie nicht heiraten. Trotzdem blieb sie mit dem Kind nicht allein. Ihre Mutter, aber auch ihre Großmutter, halfen ihr. Beide konnten Ulrike sehr gut verstehen. Denn sie wollten in ihrer Jugend eigentlich anders als ihre Eltern leben, konnten das aber nicht.
Sie bekommt sehr viel Liebe
Die kleine Sandra wird von allen geliebt. Die Erwachsenen wollen, dass das kleine Mädchen eine schönere Kindheit hat als sie selbst. Sandra muss ins Bett nur, wenn sie müde ist, und sie soll auch nicht brav in ihrem Stuhl sitzen. Sie kann spielen, wo und wann sie möchte, denn sie wird schon jetzt frei erzogen. Die Wünsche des kleinen Kindes zu akzeptieren – das wäre früher natürlich unmöglich gewesen.

Antworten Sie auf die Fragen

1. Wurden Sie in der Kindheit frei erzogen? Wurden Ihre Wünsche von den Eltern akzeptiert? Waren Sie ein braves Kind? Durften Sie vieles machen oder war das Wort der Eltern das Gesetz?

2.Haben die Eltern Ihnen immer den Weg gezeigt oder sind Sie selber entschlussfreudig?

3.Haben Sie etwas Rebellisches in Ihrem Charakter? Mögen Sie gegen etwas protestieren?

4.Verstehen Sie die Entscheidung von Ulrike, ein Kind zu bekommen, ohne zu heiraten? Ist es gut für das Kind?

Befragen Sie Ihre Eltern davon, wie sie erzogen wurden. Äußern Sie sich schriftlich zur Frage „Kindererziehung“ anhand des Textes und der Aussagen Ihrer Verwandten

Bewerbungsbrief – Musterbriefe

Brief N1: Wir sind ein Familienbetrieb in den Kitzbüheler Alpen. Für unser 4-Sterne-Wellness-Hotel“Vital“ in Ellmau suchen wir ab sofort neue Mitarbeiter/innen in unserem Fitness-Team. Haben Sie eine Ausbildung als Fitnesstrainer/in und schon Berufserfahrung in diesem Bereich oder verfügen Sie über ähnliche Qualifikationen? Wenn Sie Ihren Beruf lieben und gerne im Team arbeiten, dann bewerben Sie sich! Wir bieten eine gute Bezahlung und die Möglichkeit, im Hotel zu wohnen.

Wellness-Hotel „Vital“ Fam.

Wagner Spitzingstraße 3

6734 Ellmau Österreich

Sehr geehrte Familie Wagner,

ich habe gestern Ihre Stellenanzeige gelesen und interessiere mich dafür. Ich bin vor kurzem nach Ellmau umgezogen und suche eine neue Arbeitsstelle. Ich bin Fitnesstrainer von Beruf und außerdem habe ich eine Yogaausbildung gemacht und 10 Jahre in diesem Bereich gearbeitet. Im Moment bin ich nicht beschäftigt und könnte sofort anfangen. Ich möchte gerne in einem Fitness-Team arbeiten und meine Erfahrung und Kenntnisse den Menschen geben. Ich bin kommunikativ, flexibel, spreche Englisch, Spanisch und liebe meinen Beruf. Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Thilo Engel

Brief N2: Sie haben eine Anzeige für eine Stelle als Verkäuferin gelesen. Sie sind daran interessiert. Deshalb schreiben Sie an den Arbeitgeber:

1)Grund für das Schreiben

2)Wer Sie sind

3)Deutschkenntnisse

4)Berufserfahrung

Celle,6.11.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeitung habe ich Ihre Anzeige gelesen und ich interessiere mich für die Stelle als Verkäuferin. Ich bin 30 Jahre alt und bin in diesem Jahr aus Spanien gekommen. Mit meinen zwei Kindern wohne ich in einem Ort bei Celle. Meine Muttersprache ist Spanisch, aber ich spreche gut Deutsch. Von Beruf bin ich Verkäuferin und habe Erfahrungen gesammelt. Ich bin zuverlässig, flexibel und arbeite gern im Team. Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Maria Kora

Brief N3: Sie haben eine Anzeige für eine Stelle als Sekretärin gelesen. Sie sind daran interessiert. Deshalb schreiben Sie an den Arbeitgeber:

1)Grund für das Schreiben

2)Wer Sie sind

3)Sprachkenntnisse

4)Berufserfahrung

1-Variante

Rita Müller

Ringstraße 10

20567 Bremen

Hamburger See-Import

Hafenstraße 4

22108 Hamburg

Bewerbung als Sekretärin

Hamburg, den 12.05.2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Zeitung „Hamburger Post“ las ich Ihre Anzeige wegen einer Stelle als Sekretärin. Seit 10 Jahren arbeite ich als Fremdsprachenkorrespondentin bei einer großen internationalen Firma in Bremen. Da mein Mann eine neue Stelle in Hamburg bekommen hat, möchte ich mich auch beruflich verändern. Ich spreche und schreibe fließend Englisch und Spanisch und beherrsche die gängigen Textverarbeitungssysteme. Neben der Erledigung der Korrespondenz habe ich auch Erfahrung im direkten Kundenkontakt, auch am Telefon. Gern würde ich wieder ganztätig arbeiten, da unsere Kinder inzwischen aus dem Haus sind. Wenn Sie interessiert sind, rufen Sie mich gern an. Über ein persönliches Gespräch, bei dem wir auch über das Gehalt reden können, würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Rita Müller

2-Variante

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern habe ich Ihre Anzeige in der Zeitung „Hamburger Post“ gelesen und ich möchte mich gerne bei Ihnen als Sekretärin bewerben. Mein Name ist Rita Müller, ich bin 45 Jahre alt und wohne in Hamburg. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Nach meiner Berufsschule habe ich 15 Jahre als Sekretärin bei einem großen Betrieb in Bremen gearbeitet. Vor kurzem hat mein Mann eine neue Stelle in Hamburg bekommen und deshalb sind wir ungezogen. Als Sekretärin habe ich große Erfahrungen in Büroprogrammen und Büroorganisation. Ich habe mit vielen internationalen Kunden gearbeitet. Ich bin fleißig, flexibel und kommunikativ, spreche Englisch und Spanisch. Ich würde mich sehr freuen , wenn Sie mir die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch geben.

Mit freundlichen Grüßen

Rita Müller

Brief N4: Eine Firma sucht einen neuen Mitarbeiter. Wichtig sind: Berufsausbildung, Deutschkenntnisse, Erfahrung. Schreiben Sie eine Bewerbung.

Wien, den……..

Sehr geehrte Damen und Herren ,

vor kurzem habe ich in der „ Neue Presse“ Ihre Anzeige gelesen und ich habe Interesse an Ihrem Angebot. Ich bin 40 Jahre alt, verheiratet und ein Computerprogrammierer von Beruf. Ich bin in Russland geboren, aber meine Berufsausbildung als Programmierer habe ich in Deutschland gemacht, deshalb meine Deutschkenntnisse sehr gut sind. Wegen meiner Frau bin ich nach Wien umgezogen und suche jetzt eine neue Arbeitsstelle. Ich habe 15 Jahre lang als Programmierer in Internationalen Firmen und Börsen gearbeitet. Ich habe meine Erfahrungen und Kenntnisse gesammelt und kenne in diesem Bereich alles, was es in der Computerwelt gibt. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch geben könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Wortschatz – Das Zimmer

A German apartment or house has the same kinds of rooms as found in other European
or American homes. Some living spaces can be described in the following ways:

eine geräumige Wohnunga roomy apartment
ein zweigeschossiges Hausa two-story house

Was für Zimmer habt ihr in eurem neuen Haus? – What kind of rooms do you have in your new house?
der Flur – hallway
das Wohnzimmer – living room
das Esszimmer – dining room
das Schlafzimmer – bedroom
die Küche – kitchen
das Badezimmer – bathroom
der Keller – cellar, basement
die Dachkammer – attic
die Toilette – toilet
das WC – toilet (water closet)
das Klo – toilet, john

What kind of rooms do you have in your new house?
der Flur – hallway
das Wohnzimmer – living room
das Esszimmer – dining room
das Schlafzimmer – bedroom
die Küche – kitchen
das Badezimmer – bathroom
der Keller – cellar, basement
die Dachkammer – attic
die Toilette – toilet
das WC – toilet (water closet)
das Klo – toilet, john

Note that das Badezimmer is a room for bathing or showering. Die Toilette is the
room that has a toilet. In public places, you cannot ask for das Badezimmer if you
are looking for the restroom. Ask for die Toilette or das WC.

Was für Möbel stehen im Flur? – What kind of furniture is there in the hallway?
Im Flur gibt es nur eine Garderobe. – There’s only a coatrack in the hallway.
Was für Möbel stehen im Wohnzimmer? – What kind of furniture is there in the living room?
Im Wohnzimmer haben wir … – In the living room we have . . .
… ein Sofa. – . . . a sofa.
… einen Sessel. – . . . an armchair.
… einen kleinen Tisch. – . . . a small table.
… zwei Stühle. – . . . two chairs.
… einen Fernsehapparat. – . . . a TV.

… ein Klavier. – . . . a piano.
… eine Stehlampe. – . . . a fl oor lamp.
Was für Möbel stehen im Esszimmer? – What kind of furniture is there in the dining
room?
Im Esszimmer … – In the dining room . . .
… steht ein langer Esstisch. – . . . there is a long dining table.
… stehen sechs Stühle. – . . . there are six chairs.
… steht ein Büff et. – . . . there is a sideboard.
… steht ein Aquarium. – . . . there is an aquarium.
… hängt ein Kronleuchter. – . . . there is a chandelier.
Was für Möbel habt ihr im Schlafzimmer? – What kind of furniture do you have in the
bedroom?
Im Schlafzimmer haben wir … – In the bedroom we have . . .
… zwei Betten. -. . . two beds.
… einen Kleiderschrank. – . . . a wardrobe.
… einen Schreibtisch. – . . . a desk.
… einen Stuhl. – . . . a chair.
… zwei Lampen. – . . . two lamps.
Was für Möbel habt ihr in der Küche? – What kind of furniture do you have in the
kitchen?
In der Küche haben wir … – In the kitchen we have . . .
… einen Kühlschrank. – . . . a refrigerator.
… einen Herd. – . . . a stove.
… ein Waschbecken. – . . . a sink.
Was gibt es im Badezimmer? – What is there in the bathroom?
Im Badezimmer gibt es … – In the bathroom there is . . .
… eine Badewanne. – . . . a bathtub.
… eine Dusche. – . . . a shower.
… ein Waschbecken. – . . . a sink.
Was habt ihr im Keller? – What do you have in the cellar?
Im Keller haben wir … – In the cellar we have . . .
… die Waschmaschine. – . . . the washing machine.
… den Trockner. – . . . the dryer.
… die Heizung. – . . . the heating system.
Was gibt es in der Dachkammer? – What is there in the attic?
In der Dachkammer gibt es … – In the attic there . . .
… einen Schrankkoff er. – . . . is a travel trunk.
… drei Koff er. – . . . are three suitcases.
… einen alten Bücherschrank. – . . . is an old bookcase.
In der Toilette gibt es eine Toilette. – In the bathroom there’s a toilet.
Das WC ist hier links. – Th e restroom is here on the left .
Wo ist das Klo? – Where’s the john?
Das Klo ist um die Ecke. – Th e john is around the corner.

In each of the rooms of an apartment or house, people carry out specifi c functions. If someone
is making breakfast, it surely must be in the kitchen and not in the bedroom or any other
room. Let’s look at some of the actions that take place in each room:

Aufhängen
Im Flur hängt man seinen Mantel an der Garderobe auf . – In the hallway you hang up your coat on the coatrack.
Empfangen, fernsehen
Im Wohnzimmer empfängt die Familie Gäste. – The family receives guests in the living room.
Im Wohnzimmer sehen die Kinder fern. – The children watch TV in the living room.

Sammeln, feiern
Im Esszimmer sammelt sich die Familie zum Abendessen. – The family gathers in the dining room for dinner.
Im Esszimmer feiert die Familie einen Geburtstag. – The family celebrates a birthday in the dining
room.
Schlafen, ein Nickerchen machen
Im Schlafzimmer schlafen die beiden Brüder. – The two brothers sleep in the bedroom.
Im Schlafzimmer macht unser Vater ein Nickerchen. – Our father takes a nap in the bedroom.
Frühstücken, vorbereiten, kochen
In der Küche frühstückt die Familie. – The family has breakfast in the kitchen.
In der Küche bereitet man das Essen vor. – You prepare food in the kitchen.
In der Küche kocht man. – You cook in the kitchen.
Baden, unter die Dusche gehen, waschen
Im Badezimmer badet man. – You bathe in the bathroom.
Im Badezimmer geht man unter die Dusche. – You take a shower in the bathroom.
Im Badezimmer wäscht man sich das Gesicht und die Hände. – You wash your face and hands in the bathroom.
Waschen, trocknen
Im Keller wäscht man die Wäsche in der Waschmaschine. – You wash clothes in the washing machine in the basement.
Im Keller kann man die Wäsche trocknen. – You can dry the clothes in the basement.
Aufbewahren
In der Dachkammer kann man alte Kleidung und Möbel aufb ewahren. – You can store old clothing and furniture in the attic.

Bundespräsident auf Asien-Reise

B2 Leseverstehen

Das deutsch-chinesische Verhältnis wird in der Regel von beiden Seiten als „ausgezeichnet“ gelobt.
So strotzte auch der Besuch des Bundespräsidenten in der asiatischen Metropole vor gegenseitigen
Sympathie-Bekundungen. Man hatte Verständnis für einander und sprach dennoch kritische
Themen an — am Rande.
Der deutsche Bundespräsident hat zum Antritt seines Staatsbesuchs in Peking erklärt, dass er es
für eine Notwendigkeit der deutschen Politik hält, sich in Fragen der Menschenrechte immer wieder
zu erklären. Der Bundespräsident, der mit militärischen Ehren von dem chinesischen Staats- und
Parteichef in der Großen Halle des Volkes begrüßt wurde, habe in seinem mehr als einstündigen Gespräch mit seinem Amtskollegen diesen Standpunkt ausführlich erläutert, hieß es aus Delegationskreisen. Das Treffen zwischen den beiden Staatschefs wurde am gestrigen Abend zum Aufmacher der Abendnachrichten im Fernsehen.
Das Gespräch sei mit „viel gegenseitigem Respekt und ohne jedes Gefühl der Spannung geführt
worden“. Der Bundespräsident habe erklärt, dass gerade aufgrund der historischen Erfahrungen das
Bekenntnis für Menschenrechte für Deutschland wichtig sei. Vertrauen zwischen Staat und Bürger
entstehe nur dann, wenn die Bürger in die Menschenrechte vertrauen können. Er erinnerte an sein
Treffen mit Chinas Präsident bei dessen Staatsbesuch in Berlin. Dabei sei über die Defizite bei der
Umsetzung des von China in die Verfassung aufgenommenen Schutzes der Menschenrechte gesprochen worden.
Beide Präsidenten griffen ihre vergangene Woche noch spürbaren Unstimmigkeiten nicht
mehr auf. Peking hatte etwa auf eine Bundestagsresolution verärgert reagiert, die Chinas willkürliche
Hafturteile und Zwangsarbeit verurteilt hatte. Ebenfalls wies es deutsche Kritik an seiner
fragwürdigen Kredit- und Rohstoffpolitik gegenüber Afrika im Vorfeld des G-8-Gipfels zurück.
Der chinesische Staatsführer verteidigte ausführlich das starke Afrikainteresse seines Landes mit
dem Selbstverständnis, dass China sich als größtes Entwicklungsland der Welt zum Engagement
in einem Kontinent verpflichtet fühlt, der auch die größte Dichte an Entwicklungsländern ausweist.
Als weiteres Signal des Interesses Pekings, die Irritationen mit Berlin beiseite zu schieben, erklärte
sich Chinas Staatschef bereit, zusammen mit dem Bundespräsidenten die Schirmherrschaft über
die von Herbst an über drei Jahre geplanten Deutschlandwochen in fünf chinesischen Provinzen zu
übernehmen. Chinas Staatschef zeigt sich bemüht, mit allen neuen Führern Europas zu einem guten
Verhältnis zu kommen. Kurz vor dem Eintreffen des Bundespräsidenten hatte er in diesem Sinne mit dem französischen Präsidenten telefoniert. Das Telefongespräch bestimmte noch alle Schlagzeilen Chinas.
Im Mittelpunkt der Gespräche der beiden Präsidenten stand unmittelbar vor dem G-8-Gipfel die
Umweltpolitik. Beide Präsidenten wollen, dass ihre Länder in Fragen der Energieeffizienz und besserer Ressourcennutzung enger zusammenarbeiten. Der Bundespräsident, der seine viertägige Chinareise am Mittwoch mit einem Besuch bei einem deutschen Umweltprojekt in einem Armutsdorf in Yunnan begann, das über Sonnenkollektoren erstmals mit Strom versorgt wird, erlebte in Peking mit, mit welchen elementaren Umweltproblemen China noch zu kämpfen hat. Seine offizielle Begrüßung musste wegen einem heranziehenden Sandsturm in die Große Halle des Volkes verlegt werden. Am morgigen Samstag will er vor Studenten der Tongji-Universität in Shanghai reden. Schwerpunkt seiner Rede wird die Umweltpolitik sein.
Vor seinem Besuch in dem Reich der Mitte besuchte der Bundespräsident Vietnam. Es ist das
erste Mal, dass ein deutscher Bundespräsident das Land bereist, weshalb der deutsche Staatschef
von einem „längst überfälligen“ Besuch sprach. 1986 leitete die sozialistische Republik Vietnam eine
vorsichtige Öffnung gen Westen ein, ohne jedoch ihr Staatssystem über Bord zu werfen.

Für die Zukunft wünschen sich beide Länder einen Ausbau der Beziehungen vor allem in den Bereichen Bildung und Wirtschaft. Große Potenziale für deutsche Firmen sieht der Bundespräsident im Umweltbereich. Auch in Vietnam stellt sich die Frage, wie Wachstum und Umweltschutz verbunden werden können.
Auch wenn es dem Bundespräsidenten mit seinem Besuch vorrangig um den Ausbau der Beziehungen zwischen beiden Ländern geht, spricht er mit deutlichen Worten die überaus unbefriedigende Menschenrechtssituation an. Gerade wurden in Vietnam mehrere Menschen wegen kritischer Töne gegen das Regime zu mehrjährigen Haftstrafen und anschließendem Hausarrest verurteilt.
Seine Sorge über die Entwicklung teilte der Bundespräsident dem vietnamesischen Staatspräsidenten in einem Gespräch mit, mit dem er gleich nach seiner Ankunft in Hanoi zusammenkam.
(Die Welt; Süddeutsche Zeitung)

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